
Ångström-Labor
Klares Licht für Schwedens hellste Köpfe
Natürliches Licht befeuert Kreativität
Als das Ångström-Labor der Universität Uppsala mit „Haus 9“ weiter expandierte, gab es eine klare Ambition: Es sollte ein modernes, funktionales und nachhaltiges Gebäude entstehen, das allen Anforderungen der herausragendsten Forschungsumgebung des Landes entsprach. Mit der Entscheidung für ConverLight® hatte man eine Lösung gefunden, die präzise darauf ausgerichtet war, dieses Ziel zu erreichen.
Peter Elenfalk, Leiter der Gebäudeverwaltung der Universität Uppsala, ist verantwortlich dafür, dass die Einrichtungen der Hochschule den Studierenden und den Forscher:innen die optimalen Bedingungen für ihre wissenschaftliche Arbeit bieten. Er betont, wie wichtig Tageslicht und Ausblick in den universitären Räumen ist. Diese beiden Kriterien für die Öko-Zertifizierung des Gebäudes sorgen zudem einen hohen Standard, was das Raumklima betrifft.
„In einigen unserer übrigen Häuser mag es vorkommen, dass herkömmliche externe Jalousien Probleme verursachen. Sie rattern und stören die Studierenden, und wenn sie heruntergefahren sind, sind die Räumlichkeiten oftmals zu dunkel. Um das zu vermeiden und unseren hohen Ansprüchen an das Lernumfeld gerecht zu werden, müssen die Jalousien mitunter oben bleiben – auch wenn draußen die Sonne scheint“, erläutert Elenfalk.

Neubau für neue Anforderungen
Die Erweiterung durch Haus 9 war geboten, da Fachrichtungen wie die Weltraumphysik wuchsen und einige benachbarte Einrichtungen umziehen mussten. Das Ergebnis ist ein Gebäude modernster Bauart, in welchem Forschung und Lehre Hand in Hand gehen. Die 700 m² großen Fenster mit dynamischem Glas leisten ihren Beitrag dazu, dies zu ermöglichen. Das Projekt war eine enge Zusammenarbeit zwischen Universität, dem Immobilieneigentümer „Akademiska Hus“, den Bauunternehmen und ChromoGenics. „Wir wissen, dass die Technologie noch recht neu war, doch wir waren stark von ihr überzeugt. Im Beschaffungsprozess entschieden wir uns dafür, sie zu genehmigen – eine Entscheidung, mit der wir sehr zufrieden sind.“ Die Installation verlief ohne Probleme, es sieht klasse aus, und – am wichtigsten – das Raumklima ist perfekt“, sagt Elenfalk.

Historisch verankerte Technologie
Es war kein Zufall, dass wir uns für ConverLight® entschieden haben. Die Folie wurde entwickelt und gefertigt von ChromoGenics – einer Ausgründung eben genau aus dem Ångström-Labor. Das Glas passt sich aktiv an das Sonnenlicht an und sorgt so für eine stabile Umgebung im Inneren, ohne dass Tageslicht oder Ausblick beeinträchtigt werden.
Es ist so symbolkräftig wie inspirierend, dass diese Technologie hier ihren Ursprung hat und wir sie jetzt in unseren eigenen Räumlichkeiten verwenden können. Für unsere Studierenden ist es auch ein klares Beispiel dafür, wie Grundlagenforschung, so abstrakt sie mitunter auch anmuten mag, zu Innovationen in der echten Welt führen kann“, sagt Elenfalk.
Fallstudie zum Standard von morgen
Die Geschichte von ChromoGenics begann im Ångström-Labor, und jetzt ist sie Teil des Gebäudes geworden. So schließt sich der Kreis. Mit der Verwendung in Haus 9 hat dynamisches Glas sich nun von einer vielversprechenden Idee zu einer praktischen Lösung gewandelt, die den Weg bereitet für eine nachhaltigere Architektur und intelligentere Lernorte.
„Ich glaube daran, dass diese Art der Verglasung einen großen Teil des zukünftigen Glasmarktes übernehmen wird. Wenn die Technologie weiterhin unseren Erwartungen entspricht, sehe ich ein Potenzial, sie in weiteren Vorhaben ebenfalls einzusetzen“, schließt Elenfalk.



