ChromoGenics beginnt erste Phase in Waldorfschule von Frankenthal
Für die umfassende Renovierung der Fenster der Waldorfschule Frankenthal fiel die Entscheidung zur Lieferung von dynamischem Glas auf ChromoGenics. Nach einer erfolgreichen Versuchsinstallation gemeinsam mit dem deutschen Planungsbüro S2 Architektur mit ConverLight® ausgestattet werden.

Die Energieinstallationen des in den 1980er-Jahren errichteten Gebäudes werden derzeit umfangreich modernisiert. Zur Optimierung der energetischen Leistung waren eine Verringerung sowohl des Wärmeverlustes im Winter als auch des Eintrages von Sonnenwärme im Sommer erforderlich. Deshalb mussten die in die Jahre gekommenen Fenster ausgetauscht werden. Die Fenster der Schule, die sämtlich nicht rechteckig sind, ließen herkömmliche Jalousien und Markisen als nicht praktikabel erscheinen, weshalb sich Ingo Schaar, der Gründer und CEO von S2 Architektur in Birkenau, auf die Suche nach alternativen Lösungen machte.
„Mir ist in Deutschland noch nie eine Schule begegnet, bei der alle mechanischen Jalousien tatsächlich über längere Zeit funktionierten. Die Lösung von ConverLight® ist nachhaltig, sie bietet einen ungehinderten Ausblick und kann zudem an die komplexe Geometrie der Schulfenster angepasst werden. Der größte Vorteil für die Waldorfschule ist jedoch, dass wir eine deutlich bessere Lernumgebung erreichen – mit weniger Wärme im Sommer, ohne dass jemand im Dunkeln sitzen muss oder künstliches Licht einzuschalten ist“, erläutert Ingo Schaar.
Baubiologie und natürliches Tageslicht im Mittelpunkt
S2 Architektur hat sich darauf spezialisiert, direkte Partnerschaften zwischen Herstellern und Kunden zu entwickeln. So können Raumklima und Baubiologie streng an den Prinzipien der Waldorf-Pädagogik ausgerichtet werden. Mithilfe dieses Ansatzes hat das Unternehmen zahlreiche Projekte für Waldorfschulen und öffentliche Gebäude durchgeführt. Dabei ließen sich stets ungewöhnlich hohe technische und baubiologische Standards einhalten, während die Kosten deutlich unter dem Marktüblichen blieben.
Bei diesem Projekt wurden strenge Anforderungen sowohl für die Qualität des Lichtes als auch für das Wohlbefinden in den Innenräumen formuliert. Die Entscheidung fiel auf ConverLight®, da diese Lösung autonom funktioniert. Es entfällt also die Notwendigkeit einer komplexen Verdrahtung oder gar von Funkstrahlung. Diese erste Phase schließt sich an eine erfolgreiche Pilotinstallation im Kindergarten-Bereich des Gebäudes an.
„Wegen des Eintrages an Sonnenwärme konnten die Kinder im Sommerhalbjahr beim Frühstück nicht in der Nähe der Fenster sitzen. Seit wir ConverLight® installiert haben, ist das Problem weggefallen. Außerdem war auch die Installation deutlich einfacher, als wir anfänglich befürchtet hatten, und die autonome Steuerung arbeitet ungewöhnlich gut“, fährt Ingo Schaar fort.
Installation für den Herbst geplant
Die Fertigung der elektrochromen Folie und ihre Laminierung sind im Werk von ChromoGenics in Uppsala bereits voll im Gange, und die Installation ist für diesen Herbst geplant. Die Isolierglas-Einheiten werden vom deutschen Fensterspezialisten Bildau zusammen mit NSG Pilkington hergestellt.
„Das Zusammenbringen von Energieeffizienz mit einem optimierten Raumklima ist derzeit eines der drängendsten Probleme der europäischen Bildungsstätten. Das Projekt in Frankenthal zeigt, wie ConverLight® auch bei komplexen architektonischen Fragestellungen eine Lösung bieten kann und gleichzeitig zu einer langfristigen Senkung der Betriebs- und Wartungskosten führt“, sagt Anders Pettersson, Strategic Project Manager bei ChromoGenics.