ChromoGenics beschleunigt technologische Entwicklung – Johan Mathiasson als neuer CTO ernannt
Die ChromoGenics AB schließt die nächste Phase bei der Entwicklung des dynamischen Glases ConverLight® ab, indem sie Johan Mathiasson als neuen Chief Technology Officer ernennt. Johan Mathiasson hat einen veritablen Hintergrund in hochmoderner Materialtechnologie und industrieller Fertigung. Jetzt wird er die Anstrengungen von ChromoGenics auf eine neue Ebene bringen und die Herstellungsprozesse industrialisieren, sodass auch der zügig steigende Bedarf auf dem Markt gedeckt werden kann.

Von Festplattenkabeln über F1-Rennwagen nun zum dynamischen Glas
Johan Mathiasson ist Materialwissenschaftler mit einem Master of Science in Ingenieurwissenschaften. Er hat unter anderem bei Unternehmen wie Sandvik, Solibro (First Solar) und Erasteel gearbeitet. Über viele Jahre war er mit so unterschiedlichen Dingen wie Solarzellen und Hochleistungsstahl für Formel‑1-Wagen und Flugzeuge befasst.
„Ich möchte mich mit Dingen beschäftigen, die wichtig sind und etwas bewirken. ChromoGenics hat ein starkes Produkt mit einem großartigen Potenzial für die weitere Entwicklung“, sagt Johan.
Greger Gregard übergibt Aufgaben als CTO
Nachdem er lange Zeit die treibende Kraft hinter der Technologieentwicklung von ChromoGenics war, übergibt Greger Gregard nun die Aufgaben als CTO an Johan Mathiasson und wird sich neuen Herausforderungen stellen. Daneben wird er gemeinsam mit anderen aus der Gründergeneration weiterhin zum technischen Beirat von ChromoGenics gehören.
„Diese Technologie von Grund auf erarbeitet zu haben, ist ein sehr eindrücklicher Weg gewesen. Doch jetzt ist der absolut richtige Zeitpunkt, den Staffelstab an Johan weiterzureichen. ChromoGenics ist hervorragend aufgestellt, und ich freue mich darauf, die nächste Phase verfolgen zu können“, sagt Greger Gregard.
CEO Fredrik Fränding begrüßt die Übergabe
„Die Erfahrungen und das Engagement von Johan verleihen uns das Momentum, in kurzer Zeit schon die nächste Phase der technischen Entwicklung zu erreichen und damit die Chancen zu nutzen, die der Markt bietet. Was er bei der Skalierung fortschrittlicher Fertigungs- und Technologieprozesse erfolgreich geleistet hat, ist ein großer Vorteil. Indem wir mit Greger im Beirat weiterhin Kontakt halten, können wir sicherstellen, dass das Wissen und die innovative Denke, die bei ChromoGenics von Anfang herrschten, auch weiterhin unsere Arbeit inspirieren werden. Dies stärkt unsere Fähigkeiten, das Produkt zu liefern, welches die Kundschaft, die Immobilienbesitzer:innen und die Baubranche brauchen: eine sehr leistungsfähige, nachhaltige Lösung, die die Menschen genauso wahrnehmen werden wie das Klima.“
Alles andere außer dynamischem Glas ist ein bloßer Kompromiss
Für Johan Mathiasson steht fest, auf welche Technologie die Entscheidung fallen muss
„Es gibt ja einen Grund, warum einst das Fenster erfunden wurde – herausschauen zu können und Licht einzulassen. Aber dennoch werden sie mit Jalousien und Rollos verschlossen, dabei ist alles andere außer dynamischem Glas ein bloßer Kompromiss. Jetzt bietet sich mir die Möglichkeit, dabei zu sein, dass diese Technologie immer mehr Verbreitung findet.“
Kaum schlagbare technische Vorteile
In der nächsten Zeit will sich Johan darauf konzentrieren, die Leistung und die Skalierbarkeit der Produkte im Portfolio von ChromoGenics zu verbessern. Eine der großartigen Stärken des Unternehmens besteht in den hauseigenen Möglichkeiten zum Sputtern. Dies erst macht eine Fertigung der dynamischen Folie in großem Umfang möglich, die dann von den Glasverarbeitern auf der ganzen Welt auf Glas laminiert werden kann.

„Dank der mehr als 20‑jährigen Erfahrung von ChromoGenics ist das Unternehmen inzwischen auf dem Markt einzigartig aufgestellt. Den Wettbewerbern wird es schwerfallen, diesen Vorsprung einzuholen, zumal wir einen derart großen Anteil intern regeln. Es kommt hinzu, dass das Unternehmen in schwedischem Besitz ist, was die Entscheidungsprozesse verkürzt – ein echter Vorteil, und dann gibt es auch noch das agile Team“, meint Johan.