
Prins-Henriks-Schule
Innovatives Lernen im Klassenzimmer von morgen
Projekt
Prins-Henriks-Schule, Kopenhagen, Dänemark
Kunde
Aluflam Group DK
Generalunternehmer
Arpe & Kjeldholm A/S
Architekturbüro
Holscher Nordberg Architects A/S
Status
Abgeschlossen
Zeitraum
2023
Produkt
Insgesamt 1100 m² dynamisches Glas ConverLight
Für ein konzentrierteres Lernen
Die Prins-Henriks-Schule liegt mitten in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Als entschieden wurde, dass die Schule nicht nur einer Renovierung bedurfte, sondern auch noch um zwei größere Gebäude erweitert werden soll, oblag es dem dänischen Fassaden-Bauunternehmen Aluflam, zur Lösung der Aufgabe einen innovativen Partner in Europa zu suchen.
Zu den Schwierigkeiten bei der Erweiterung zählten strenge Anforderungen hinsichtlich des Energieverbrauches, der Wunsch nach platzsparendem Sonnenschutz und die Vorgabe, das HLK-System möglichst geringer zu dimensionieren. Die Anlage sollte 1200 Schüler:innen Platz bieten, und sie sollte möglichst viel natürliches Licht zulassen, damit das Gebäude zum Lernen inspiriert und die Konzentration fördert. Die Lösung hieß ConverLight. Damit würden sich die meisten Hindernisse des Projektes überwinden lassen.
Schon rein aus bautechnischer Sicht war die Entscheidung für ConverLight ein Erfolg. ChromoGenics bot ein elektrochromes Glaslaminat, das Aluflam dann mit den lokalen Herstellern von Fensterrahmen und Glas verwenden konnte. Die Zusammenarbeit mit einem Glaspartner vor Ort ermöglichte kurze Lieferfristen und verringerte die Gesamtemissionen des Projektes an Kohlendioxid. Beides sind bei den meisten Bauvorhaben wichtige Kriterien. Das System ist im Prinzip kabellos, was den zeitlichen und baulichen Aufwand für die Verkabelung verringerte, wodurch die Installation wiederum einfacher und kosteneffizienter wurde.
Die größte Stärke von ConverLight liegt jedoch in der effizienten Steuerung des Wärmeeintrages. Durch ein aktives Blockieren der Sonnenwärme von bis zu 90 % in der stärksten Tönung in den Sommermonaten nahm der Bedarf an HLK-Leistung massiv ab. Dadurch entfiel ein großer Posten der Investitionskosten des Projektes, und die Deckenhöhe musste nicht abgesenkt werden, da keine neuen Kanäle für die Klimatisierung zu verlegen waren. Außerdem konnten dank des geringeren Verbrauches an elektrischer Energie die für das Dach geplanten Solarzellen entfallen. Stattdessen wurde für die Schüler:innen ein Spiel- und Sportplatz eingerichtet.
Studien haben gezeigt, dass Lernumgebungen mit viel natürlichem Licht und einer Aussicht in die Umgebung zu Kreativität anregen und mehr Energie verleihen. Dies zeigt, wie wichtig diese Eigenschaften für alle Arten von Bildungseinrichtungen und kreative Organisationen sind. Mit ConverLight lässt sich die Notwendigkeit von Jalousien, Markisen und statischen Verdunkelungsfolien vermeiden, die Tageslicht und den Blick nach draußen unterbinden. So wird gewährleistet, dass die Lerner:innen stets optimal viel natürliches Licht genießen können, was ihre Aufmerksamkeit fördert und sie den Schultag dauerhaft konzentriert erleben lässt.
Im Rahmen des Projektes wurden 1100 m² ConverLight-Fassadenglas verbaut. Diese Fenster werden derzeit getestet und daraufhin bewertet, ob sie eine Grundlage für den Entwurf der Schulen der Zukunft bieten.
Prins-Henriks-Schule
46 Seconds
Was spricht für ConverLight?
Das dynamische Glas ConverLight ermöglicht eine bislang unbekannte architektonische Freiheit. Unsere elektrochrome Technologie mit Glas, das den Sonnenlichteinfall dynamisch steuert, sorgt dafür, dass Sonnenwärme nicht in das Gebäude eindringt. Es blockiert bis zu 90 % der Wärme, lässt aber dennoch Tageslicht zu und gewährt einen hervorragenden Ausblick. ConverLight dient als automatische Klimaanlage, die die unerwünschte Sonnenwärme verringert und so ein angenehmes Raumklima sicherstellt. Nebenbei entfällt die Notwendigkeit externer Sonnenschutzvorrichtungen. Damit ist ConverLight für jedes Gebäude eine äußerst kosteneffiziente Entscheidung.





